Helfende Hände für den Infostand auf dem CSD Oldenburg

Die Beratungsstelle im RAT&TAT-Zentrum wird mit einem Infostand auf dem CSD Oldenburg am 16. Juni vertreten sein. Diesmal findet die Abschlussveranstaltung auf dem Schlossplatz statt. Die Stand-Crew wünscht sich Verstärkung!

Anmeldung
Wer Lust und Zeit hat mitzumachen, wende sich bitte an Bernd Thiede:
Telefon (04 21) 70 41 70
zentrum@ratundtat-bremen.de
Beratung, Schulung, Aufklärung

Das aktuelle Team in der Beratungsstelle ist mit RAT & Tat aktiv

Von links: Kimi Klemm (Dipl.-Sozialpädagogin, Musikerin), Regine Hüfken (Dipl.-Psychologin, Psychotherapie/HPG), Bernd Thiede (Dipl.-Sozialpädagoge) und  Jan Jansen (Dipl.-Psychologe, Physiotherapeut).

Professionell, engagiert und menschlich.
So unterstützen die neuen Mitarbeiter_innen das RAT&TAT-Zentrum bei der Präventionsarbeit zu HIV/AIDS und bei der Beratung und Begleitung für Menschen in psychosozialer Not. Sie informieren zu schwul-les-bi-schen Themen und engagieren sich bei der Schulaufklärung zu HIV/AIDS und für mehr Akzeptanz von gleich­geschlechtlichen Lebensweisen.

Infos, Beratung und Terminvereinbarung:
Telefon (04 21) 70 41 70
Posted: 18.04.2012
Politisches Engagement

Berliner Finanzverwaltung stellt homosexuelle Paare gleich

Weiterer Etappensieg auf dem Weg zur Öffnung der Ehe. Nach Recherche der dpa wird die Berliner Finanzverwaltung Eingetragene ... mehr
Weiterer Etappensieg auf dem Weg zur Öffnung der Ehe.

Nach Recherche der dpa wird die Berliner Finanzverwaltung Eingetragene Lebenspartnerschaften ab sofort gleichbehandeln.
 
Die Abteilungsleiter (Steuer) der obersten Finanzbehörden des Bundes und der Länder hatten sich bei Ihrem routinemäßigen Treffen vom 28. Februar bis 1. März 2012 geeinigt, dass Lebenspartnern auf Antrag  gegen die Ablehnung von Anträgen auf Zusammenveranlagung und auf Änderung ihrer Steuerklassen Aussetzung der Vollziehung gewährt werden soll.
 
Der Lesben- und Schwulenverband hatte daraufhin die Bundesländer aufgefordert, einheitlich das umsetzen, was die Abteilungsleiter (Steuer) der obersten Finanzbehörden des Bundes und der Länder bei ihrem Treffen Ende Februar vereinbart haben.
 
Nach den Rückmeldungen, die der Lesben- und Schwulenverband in Deutschland erhalten hat, haben bisher die Länder Bremen, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz die Aussetzung der Vollziehung – wie abgesprochen – gewährt. Diesem Vorgehen ist somit auch das Bundesland Berlin gefolgt.
 
Hierzu erklärt Jörg Steinert, Geschäftsführer des Lesben- und Schwulenverbandes Berlin-Brandenburg:

»Lesben und Schwule stehen genau wie Heterosexuelle in ihren Beziehungen füreinander ein. Dennoch wurden sie bisher im Steuerrecht erheblich benachteiligt. Daher begrüßen wir diese Praxis durch die Berliner Finanzverwaltung.
Die Aussetzungsverfahren sind allerdings sowohl für die Finanzämter als auch für die Betroffenen mit einem großen Aufwand verbunden.  Deshalb appellieren wir an Bundesfinanzminister Schäuble, die Finanzverwaltungen und die Bürger von den unsinnigen Aussetzungsverfahren zu entlasten. Geben Sie endlich nach und beenden Sie die Diskriminierung der Lebenspartner im Einkommensteuerrecht!
Bereits vor 20 Jahren hat der Lesben- und Schwulenverband mit der Aktion Standesamt auf die eklatanten Ungleichbehandlungen in Deutschland hingewiesen. Der hässliche Flickenteppich an Ungleichbehandlungen sollte endlich der Vergangenheit angehören. Unser Ziel ist die vollständige Gleichstellung von lesbischen und schwulen Paaren durch die Öffnung der Ehe.«

  Weitere Infos: www.berlin.lsvd.de
Posted: 04.04.2012
Beratung, Schulung, Aufklärung

Unterstützung für das Team der Beratungsstelle im RAT&Tat

Die Beratungsstelle des RAT & TAT-Zentrums bietet Information, psychosoziale Beratung und Unterstützung für Menschen in Krisen ... mehr
Die Beratungsstelle des RAT & TAT-Zentrums bietet Information, psychosoziale Beratung und Unterstützung für Menschen in Krisen- und Konfliktsituationen an. Das Angebot richtet sich an Einzelpersonen, Paare und Gruppen, die aus den unter­schiedlichsten Gründen beraten und begleitet werden möchten. Häufig werden die Themen Coming out, Identität, Beziehung, Sexualität, Trennung, Diskriminierung, HIV und Aids etc. an­gesprochen.

Unser Beratungsteam wird ab sofort unterstützt von:

  Regine Hüfken  (geb. 1973)
Dipl.-Psychologin, Psychotherapie / HPG

  Jan Jansen  (geb. 1974)
Dipl.-Psychologe, Physiotherapeut,
Weiterbildung: Systemischer Berater

  Kimi Klemm  (geb. 1971)
Dipl.-Sozialpädagogin, Musikerin
Posted: 29.03.2012
Politisches Engagement

Köfte Kosher – Jugendprojekttage

»Köfte Kosher« ist ein jüdisch-muslimisches Jugendprojekt, das sich mit den Todesopfern rechter Gewalt in den letzten 20 Jahren in Deutschland ... mehr
»Köfte Kosher« ist ein jüdisch-muslimisches Jugendprojekt, das sich mit den Todesopfern rechter Gewalt in den letzten 20 Jahren in Deutschland auseinandersetzt. Es findet von Samstag, den 1. bis Dienstag, den 10. April statt. Das Projekt soll Jugendliche positiv in ihrer jeweiligen kulturellen Identität bestärken und dazu motivieren, ein Zeichen gegen Rassismus, Antisemitismus und Antiislamismus zu setzen.
Beginnend in Bremen sind weitere Projekttage in anderen Städten geplant. An jedem Ort soll eine Gedenkwand im ­öffentlichen Raum als »Gedächtnisstütze im Alltag« entstehen, die nach und nach zu einem bundesweiten Netz von Gedenkbildern für die Opfer rechter Gewalt heranwachsen.
Während der Projekttage thematisieren die Jugendlichen Rechtsextremismus und rechte Gewalt in Deutschland. Sie beschäftigen sich mit der Dunkelziffer von rechter Gewalt, mit Ursachen sowie rechten Symbolen, Modemarken und Bekleidungsweisen. Sie erlernen Achtsamkeit und mögliche Handlungsweisen im Rahmen der Zivilcourage und erhalten Infos zu Beratungsstellen und offiziellen Ansprechpartnern in ihrer Stadt.

  Im Rahmen des Projekts wird RAT&TAT-Vorstandsmitglied Christian Linker am Karfreitag in einer Diskussionsrunde über die Situation von Lesben und Schwulen berichten und zu Fragen der Jugendlichen Stellung nehmen.
Posted: 29.03.2012
Politisches Engagement

RAT&TAT-Zentrum begrüßt Koalition gegen Diskriminierung

Das Land Bremen ist am 19. März nach Berlin, Hamburg und Brandenburg als viertes Bundesland der »Koalition gegen Diskriminierung« beigetreten ... mehr
Das Land Bremen ist am 19. März nach Berlin, Hamburg und Brandenburg als viertes Bundesland der »Koalition gegen Diskriminierung« beigetreten. Das RAT&TAT – Zentrum für Schwule und Lesben in Bremen unterstützt die Beitrittsentscheidung des Senats zu dieser Initiative der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) ausdrücklich, auch wenn es sich wieder einmal nur um eine Absichtserklärung handelt. RAT&TAT-Vorstandsmitglied Reiner Neumann fordert: »Die guten Absichten müssen in gesetzgeberisches Handeln umgesetzt und finanziell abgesichert werden.«

Auch Frau Lüders als Leiterin der ADS und ihre Mitarbeiterschaft verfolgen sicher gute Absichten. Leider müssen wir feststellen, dass die sie tragende Bundesregierung ihren Etat für 2012 drastisch gekürzt hat. Vor einem Monat haben wir erfahren, dass auch der Förderungsantrag des Netzwerkes »Vielfalt macht Schule«, dem wir uns angeschlossen haben und das bundesweit Aufklärungsarbeit über schwullesbische Lebensweisen koordinieren und unterstützen möchte, abgelehnt worden ist. Die zuständige Ministerin, Frau Schröder, hat darüber kein Wort verloren!
 
Die Bundesregierung und die sie tragende Koalition haben in den letzten Jahren die Mittel der ADS konsequent gekürzt und deren wichtige Arbeit eher behindert. Da verwundert es wenig, dass Frau Lüders Unterstützung bei Ländern und Kommunen sucht, diese bisher aber nur bei nicht von der Koalition geführten Ländern gefunden hat!
Posted: 19.03.2012
Neues aus dem Zentrum

Neue Coming-Out-Gruppe für Frauen,
die sich zu Frauen hingezogen fühlen

Als Frau Frauen zu lieben, lesbisch zu sein, oder bisexuell ist für viele in unserer Gesellschaft immer noch nicht die Normalität ... mehr
Als Frau Frauen zu lieben, lesbisch zu sein, oder bisexuell ist für viele in unserer Gesellschaft immer noch nicht die Normalität. Deshalb ist Coming-Out häufig mit Verunsicherung, Ängsten und Zweifeln verbunden. Gemeinsam ist alles leichter!

Die nächste Coming-Out-Gruppe von Lesbian Line startet am Samstag, den 21. April 2012 im Bremer Viertel. Das erste Treffen beginnt um 16:00 Uhr und es sind etwa drei Stunden Zeit dafür geplant. In erster Linie geht es hierbei um das Kennenlernen und darum, Vorstellungen, Erwartungen und Wünsche zu besprechen.
Weitere sechs Termine finden in 14-tägigem Abstand statt.

Weitere Infos und Anmeldung:
  www.lesbianline.de
  telefonisch jeden ersten Donnerstag im Monat: (04 21) 3 39 90 46
Posted: 09.03.2012
Politisches Engagement

Lohnsteuer bei Bremer Lebenspartnerschaften gleichgestellt mit Ehepaaren

Das Finanzgericht Bremen gab in seiner Presseerklärung vom 20. Februar 2012 bekannt, dass die Eintragung der Lohnsteuerklasse bei ... mehr
Das Finanzgericht Bremen gab in seiner Presseerklärung vom 20. Februar 2012 bekannt, dass die Eintragung der Lohnsteuerklasse bei Lebenspartnerschaften mit der von Ehepaaren vorläufig gleichgestellt werden muss.
Hintergrund ist die Klage von zwei Bremer Frauen in eingetragener Lebenspartnerschaft, die statt der Steuerklasse I nun die Eintragung der Steuerklassen III und V beantragten. Hierdurch würde sich der Betrag des Lohnsteuerabzuges mindern wie bei Verheirateten. Das Finanzamt lehnte diesen Eintrag ab, wogegen sie vorläufigen Rechtsschutz beantragten.
Der 1. Senat des Finanzgerichts Bremens verpflichtet das Finanzamt Bremen, die beantragte Eintragung vorläufig auf die Lohnsteuerkarten vorzunehmen. Die Gründe für diesen Beschluss sind »Zweifel an der Verfassungsmäßigkeit der Differenzierung zwischen eingetragener Lebenspartnerschaft und Ehe«. Das Gericht bezog sich auf das Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 21. Juli 2010 zur Frage der Ungleichbehandlung von Ehe und eingetragenen Lebenspartnerschaften im Erbschaftsteuerrecht und die Urteile anderer Finanzgerichte. Und »ferner überwiege das besondere Interesse, nicht wegen der sexuellen Orientierung diskriminiert zu werden, das fiskalische Interesse des Staates«.
Das Gericht hat gegen seinen Beschluss die Beschwerde zum Bundesfinanzhof in München wegen grundsätzlicher Bedeutung zugelassen.
Posted: 27.02.2012
Politisches Engagement

InterviewpartnerInnen für das Projekt »positive stimmen« gesucht!

Die Deutsche AIDS-Hilfe sucht für das Projekt »positive stimmen – Leben mit HIV und Stigmatisierung« noch InterviewpartnerInnen ... mehr
Die Deutsche AIDS-Hilfe sucht für das Projekt »positive stimmen – Leben mit HIV und Stigmatisierung« noch InterviewpartnerInnen. Das Projekt läuft seit November 2011 und wird bis März 2012 durchgeführt.

HIV-Positive befragen andere Menschen mit HIV zu ihren Erfahrungen mit Stigmatisierung und Diskriminierung. Die Ergebnisse sollen auf der Selbsthilfekonferenz »Positive Begegnungen« im August 2012  präsentiert werden.

Wer Interesse an diesem Projekt hat und sich befragen lassen möchte, erfährt Näheres auf der Homepage www.positive-stimmen.de

Ansprechpartnerin bei der Deutschen AIDS-Hilfe:
Carolin Vierneisel
Telefon: (030) 69 00 87-11
carolin.vierneisel@dah.aidshilfe.de
Posted: 13.02.2012
Fußball im KWEER

Freistoß – Fanzine der Queer Football Fanclubs
Die 4. Ausgabe ist da!

Die Schwerpunkte der neuen Ausgabe: Tatort Stadion 2 in Mainz. US-Profi outet sich. Rückblick QFF-Treffen in Bern. Lade dir hier den ... mehr
Die Schwerpunkte der neuen Ausgabe:
Tatort Stadion 2 in Mainz.
US-Profi outet sich.
Rückblick QFF-Treffen in Bern.

Lade dir hier den aktuellen Freistoß herunter!
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Posted: 24.01.2012
Politisches Engagement

Neues aus der Bundespolitik:

Asylrechtlicher Umgang mit homosexuellen Flüchtlingen. Der asylrechtliche Umgang mit homosexuellen Flüchtlingen ist Thema einer Kleinen Anfrage ... mehr
Asylrechtlicher Umgang mit homosexuellen Flüchtlingen.
Der asylrechtliche Umgang mit homosexuellen Flüchtlingen ist Thema einer Kleinen Anfrage der Fraktion Die Linke. Obwohl die Menschen- und Bürgerrechte, das Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit und die sexuelle Selbstbesimmung von Lesben, Schwulen und Transgender sowie bi-, trans- und intersexuellen Menschen massiv verletzt würden, werde ihnen in Deutschland eine Anerkennung als schutzbedürftige Flüchtlinge häufig untersagt. Wissen wollen die Abgeordneten unter anderem, in welchen Ländern derzeit Homosexualität unter Strafe steht und wo bi-, trans- und intersexuelle Menschen bzw. Transgender etwa durch Strafandrohung für ein bestimmtes sexuelles Verhalten in ihren Menschenrechten verletzt werden.
Posted: 24.01.2012
Politisches Engagement

Neues aus der Bundespolitik:

Ehe für gleichgeschlechtliche Paare ermöglichen. Die SPD-Fraktion verlangt, einen Gesetzentwurf vorzulegen, der die Ehe auch für ... mehr
Ehe für gleichgeschlechtliche Paare ermöglichen.
Die SPD-Fraktion verlangt, einen Gesetzentwurf vorzulegen, der die Ehe auch für gleichgeschlechtliche Paare öffnet. Nur so könne die Diskriminierung gleichgeschlechtlicher Paare beendet werden. Inzwischen begrüßen fast zwei fast Drittel der Bevölkerung in Deutschland die Möglichkeit einer Ehe für homosexuelle Paare. Die Niederlande, Schweden, Spanien und Belgien haben sich bereits dafür entschieden, die Ehe für gleichgeschlechtliche Paareim nationalen Recht zu verankern.

Bundesstiftung Magnus Hirschfeld.
Mit der »Bundesstiftung Magnus Hirschfeld« wird nach Angaben der Bundesregierung »die Anerkennung des von den Nationalsozialisten an den Homosexuellen verübten Unrechts verdeutlicht und einer gesellschaftlichen Diskriminierung homosexueller Männer und Frauen in Deutschland entgegengewirkt«. Sie verdiene breite gesellschaftliche Unterstützung, heißt es von Seiten der Bundesregierung.
Posted: 19.12.2011
Beratung, Schulung, Aufklärung

»Positiv zusammen leben – aber sicher«

Rahmenprogramm zum Welt-AIDS-Tag in Bremen Die Gemeinschaftsaktion zum Welt-AIDS-Tag 2011 in Deutschland steht unter dem Motto »Positiv zusammen ... mehr
Rahmenprogramm zum Welt-AIDS-Tag in Bremen

Die Gemeinschaftsaktion zum Welt-AIDS-Tag 2011 in Deutschland steht unter dem Motto »Positiv zusammen leben – aber sicher«. Das Motto verdeutlicht, dass jeder und jede Einzelne Verantwortung trägt und etwas tun kann, damit wir alle – HIV-Positive, HIV-Negative und Ungetestete – positiv zusammen leben können. Die Aktion wird durchgeführt von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, der Deutschen AIDS-Hilfe und der Deutschen AIDS-Stiftung.
 
Hierbei werden die Initiatoren von über 13.000 Botschaftern unterstützt, die auf der Homepage www.welt-aids-tag.de ihre Meinung äußern. Sie setzen sich für Respekt, Toleranz und Unterstützung und gegen Unwissenheit sowie Gleichgültigkeit bei HIV/AIDS ein. Die AIDS-Beratung des RAT&TAT-Zentrums beteiligt sich an dieser Aktion. Bernd Thiede, Mitarbeiter der AIDS-Beratung im RAT&TAT-Zentrum sagt: »Es ist gut zu sehen, wie viele Menschen sich aktiv für ein solidarisches Zusammenleben einsetzen. Wir brauchen mehr Vorbilder von Menschen mit HIV, die über ihr Leben öffentlich reden und sich zeigen. Diese Kampagne ist wichtig für ein gemeinschaftliches Miteinander aller Menschen.«
 
Es gibt in Deutschland in den letzten Jahren circa 3.000 HIV-Neudiagnosen pro Jahr. Menschen mit HIV haben heute bei rechtzeitiger Diagnose und Behandlung eine sehr hohe Lebenserwartung. Eine Heilung von HIV ist noch nicht möglich. Auf der Welt engagieren sich viele Menschen gegen AIDS und für einen positiven Umgang mit Betroffenen. Alle sind eingeladen, sich an dieser Aktion zu beteiligen.
 
In Deutschland leben rund 70.000 Menschen mit HIV/AIDS. Davon leben ca. 1.200 HIV-Positive und AIDS-Kranke in Bremen. Im letzten Jahr wurden 20 Menschen in Bremen neu mit HIV diagnostiziert.
Auch in diesem Jahr gibt es Aktionen und Veranstaltungen rund um den Welt-AIDS-Tag in Bremen.
 
Freiwillige Helfer, die sich noch über die Veranstaltungen und die Sammel- und AIDS-Teddy-Aktion rund um den Welt-AIDS-Tag informieren wollen, können sich am 3. November um 18:00 Uhr im RAT&TAT-Zentrum einfinden. Bernd Thiede, Mitarbeiter der Beratungsstelle, gibt hierzu Informationen.
 
Am 6. November findet der Bremen-Vier-Cinemarkt im Modernes, Neustadtswall 28, von 13:00–17:00 Uhr statt. Die Bremer Kinos haben für diese Benefizaktion ihre Lager geräumt und die wahren Schätze wie Filmplakate, Fotos, lebensgroße Papp-Aufsteller, Banner und Merchandising-Artikel zur Verfügung gestellt. Sie werden versteigert gegen eine Spende. Die Einnahme kommt der AIDS-Beratung des RAT&TAT-Zentrums zugute.   
 
Die Cinedance-Party von Stand up e.V.  am 12. November ab 23:00 Uhr im Magazinkeller im Schlachthof Bremen unterstützt ebenfalls die Arbeit der AIDS-Beratung. 
 
Siegfried Schwarze, Mitarbeiter bei Projekt Information München, referiert am 17. November um 19:00 Uhr im RAT&TAT-Zentrum über das Thema »Welche Bedeutung hat Vitamin D auch und gerade für HIV-Positive?«

Traditionell sind in Bremen am Samstag vor dem Welt-AIDS-Tag (26. November) und am Welt-AIDS-Tag selbst (1. Dezember) freiwillige Helferinnen und Helfer auf den Märkten in der Neustadt, der Innenstadt und Findorff unterwegs, um zu informieren und Spenden für die notwendige AIDS-Arbeit des RAT&TAT-Zentrums zu sammeln.
 
Am Welt-AIDS-Tag findet darüber hinaus um 19:00 Uhr der Ökumenische Gottesdienst in der Friedensgemeinde in der Humboldtstraße statt. Dieser Gottesdienst wird gestaltet von der Vorbereitungsgruppe bestehend aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Friedensgemeinde, der katholischen und evangelischen Kirche Bremens, des Gesundheitsamtes Bremen (AIDS/STD-Beratung), des RAT&TAT-Zentrums (AIDS-Beratung), der Gruppe Homosexuelle und Kirche (HuK), der Frauengruppe der AIDS/STD Beratung im Gesundheitsamt und dem lesbisch-schwulen Chor »Da capo al dente«. Der inhaltliche Schwerpunkt des Gottesdienstes ist: »Positiv zusammenleben – aber sicher«.

Lade dir das Rahmenprogramm als PDF herunter!
Posted: 01.11.2011
Beratung, Schulung, Aufklärung

Riesiger Erfolg: Charity-Sunday in Bremen im Rahmen der Kampagne »Friseure der Welt gegen AIDS«

Kay Schneider engagiert sich schon seit vielen Jahren für die AIDS-Prävention. Einen besonderen Erfolg konnte er mit seinem Team in diesem Jahr ... mehr
Kay Schneider engagiert sich schon seit vielen Jahren für die AIDS-Prävention. Einen besonderen Erfolg konnte er mit seinem Team in diesem Jahr erringen: Am »Charity Sunday«, den 30. Oktober 2011, arbeiteten sie den ganzen Tag zugunsten der AIDS-Beratungsstelle im RAT&TAT-Zentrum – und erreichten eine Spendensumme von 2000 Euro!
 
Das Team um Kay Schneider bot am verkaufsoffenen Sonntag für die Aktion von 13:00 bis 18:00 Uhr einen Haarschnitt und Frisur für 25,00 Euro an. Ein einmaliges Angebot im luxuriösen Salon von Kay Schneider. Die Benefizaktion nahmen viele seiner Stammkunden, aber auch viele potenzielle Neukunden, gerne an. So konnte Kay Schneider insgesamt 2000 Euro Spenden einnehmen – ein toller Erfolg des Charity-Sundays. Diese Aktion hat im Salon mittlerweile schon Tradition: Bereits in den vergangenen Jahren engagierte sich das Team für die AIDS-Beratungsstelle des RAT&TAT-Zentrums.
Im Bild links: Arno Oevermann, Mitarbeiter der AIDS-Beratung im RAT&TAT-Zentrum; rechts: Kay Schneider


»Friseure der Welt gegen AIDS« – Eine weltweite Aufklärungskampagne
 
Kay Schneider und sein Team sind einzigartige Botschafter der internationalen Kampagne »Friseure gegen AIDS«: Die Initiative hat sich zum Ziel gesetzt, breite Bevölkerungsschichten über das Thema HIV/AIDS zu sensibilisieren, indem Friseure als Botschafter für die Aufklärung fungieren. Denn Friseursalons sind Kommunikationszentren: Ob eine intensive Unterhaltung mit dem Friseur oder ein Plausch mit anderen Kunden, ein Friseurbesuch beinhaltet immer auch einen regen Informationsaustausch. Grund genug, an diesem Punkt mit der Aufklärung anzusetzen. Ganz unter dem Motto »Sprechen wir über AIDS, damit wir eines Tages nicht mehr über AIDS sprechen müssen«.
Posted: 31.10.2011
Kultur

Jugendfilmtage 2011: Noch Plätze frei!

Die Jugendfilmtage 2011 zum Thema »Liebe, Freundschaft, Sexualität und HIV/AIDS« finden am 10. und 11. November im CinemaxX Bremen statt ... mehr
Die Jugendfilmtage 2011 zum Thema »Liebe, Freundschaft, Sexualität und HIV/AIDS« finden am 10. und 11. November im CinemaxX Bremen statt.

Die folgenden Filme richten sich an Schulklassen und sind noch nicht vollständig belegt:
Sommersturm, Bin ich sexy und Themba am 10. November; Tsatsiki, Vorstadtkrokodile 2 und Hilfe ich bin ein Junge am 11. November.

Informationen zu den Filmen kannst du im Flyer oder unter www.jugend-film-tage.de nachlesen.

Rückfragen und Anmeldung:
Bernd Thiede
thiede@ratundtat-bremen.de
Telefon (04 21) 70 41 70
Posted: 25.10.2011
Kultur

queer lab Band 3: »Sissy Boyz. Queer Performance

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Sissy Boyz. Queer Performance versammelt Analysen und Performancebeschreibungen der queerfeministischen boygroup Sissy Boyz ... mehr
Sissy Boyz. Queer Performance versammelt Analysen und Performancebeschreibungen der queerfeministischen boygroup Sissy Boyz. Dan, Denniz, Joey, Mike und Steve – seit 2002 haben sie mit Hilfe von Drag Performances queeres Begehren mit Humor und Spaß auf die Bühne gebracht. Irgendwo zwischen subversiver Kunst, Aktivismus, feministischer Propaganda, Burlesque und pubertärem Träumen bewegen sich die konzeptuellen Arbeiten der Künstler_innengruppe: überfallartige Videoshootings auf Parkplätzen, Autogrammstunden in Einkaufspassagen, Einhörner, die mit Dildos auf dem Kopf über die Bühnen von Ladyfesten tänzeln und immer wieder kursierende Auflösungsgerüchte – daneben können die Jungs von Take That einpacken.
Mit einer Foto-Love-Story, Auftrittsscripten, Analysen zu Männlichkeit(en), Trans- und Geschlechterverhältnissen, Streitereien und selbststigmatisierenden Intimitäten, einem scharf diagnostischen Beitrag der Praxisgemeinschaft Ärzte ohne Ängste sowie – nicht zu vergessen – theoretische und literarische Analysen.
Von Jana Katz, Martina Kock, Sandra Ortmann, Jana Schenk, Tomka Weiss (Hg.)

Mit Beiträgen von Josch Hoenes, Gin Müller, Noah Munier, Rike Oehlerking, Claudia Reiche u.a.

152 Seiten, zahlreiche farbige Abbildungen, deutsch, Preis: 12 €
ISBN 978-3-930924-19-6

zu bestellen bei: info@thealit.de

Die Buchreihe queer lab des thealit Verlags queer lab versammelt experimentelle literarische und bildnerische Arbeiten. Als ein queeres Labor widmet sie sich Darstellungen von Geschlechter_un_ordnungen, die auch formal durchquerend vorgehen.

thealit Frauen.Kultur.Labor
www.thealit.de
Posted: 23.10.2011

Was geht ab?

Beat-Club – mit Reiner

18.05.2012, 20:00 Uhr
RAT&TAT-Zentrum
Rock around the clock, I want to hold your hand, Yesterday oder Satisfaction sind Oldies but Goldies...
mehr

Fahrradtour – mit Olaf

19.05.2012, 11:00 Uhr
Rolandstatue auf dem Marktplatz
Von April bis September schwingen wir uns jeden 3. Samstag im Monat auf's Fahrrad.   Infos: olaf...
mehr

Geänderte Termine

Das HIV-Café fällt am Donnerstag, den 17. Mai wegen Himmelfahrt aus.

Am Sonntag, den 27. Mai macht das Sonntagscafé im KWEER Pfingsturlaub.

Mopro


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